Build of a Tamiya TT-02 RC car (DE)

This article first appeared in German at the website of the Eigenbaukombinat.

Zur Verstärkung unseres Eigenbaukombinat Racing Teams musste ein neues RC-Auto her. Nachdem sich der Tamiya TT-01 mit ingesamt drei Exemplaren hier recht gut etabliert hatte, wollten wir nun dessen Nachfolger, den TT-02, zu unserem Fuhrpark hinzufügen.

Der Bausatz zum TT-02 wird in ca. zwei Dutzend Tüten voll Schrauben, Plastik- und Metallteilen geliefert. Alle Kunststoffteile müssen aus den Spritzgussbögen herausgetrennt werden und die Haltepunkte mit Seitenschneider und Feile versäubert werden.

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Da wir nur einen Bausatz für das Chassis gekauft haben, benötigen wir noch die Reifen, die Elektronik und den Motor sowie einen Akku. Für den ersten Versuch werden wir gebrauchte Reifen von einem TT-01 nutzen.

Als Regler kommt ein HPI SC-15, als Motor ein HPI Firebolt mit 15 Turns (Bürstenmotor) und als Servo ein HPI SF-1 zum Einsatz. Diese Teile sind Tuningreste, die von einem HPI Mini Trophy übrig geblieben sind, passen aber sehr gut für den TT-02. Der Strom kommt aus einem LRP 4600 mAh LiPo-Akku.IMG_1252

Ohne Tuning geht es natürlich nicht: Statt der Kunststoff-Antriebswelle wird gleich eine Alu-Welle eingesetzt, um die höhere Motorleistung zu verkraften. Die standardmäßigen Reibdämpfer werden durch leistungsfähigere Öldämpfer ersetzt. Eine der wichtigsten Tuningmaßnahmen ist der komplette Tausch aller Reiblager durch Kugellager. So läuft der Antrieb wesentlich ruhiger und der Verschleiß wird minimiert.

Natürlich geht nichts ohne Werkzeug. Dies ist hier im Eigenbaukombinat aber in Hülle und Fülle vorhanden. Wir benötigen einen Akkuschrauber mit Bits, einen Seitenschneider, ein Skalpell, eine Feile und eine kleine Spitzmaulzange. Die Schieblehre hilft beim Finden der Schrauben mit der richtigen Länge. 😀

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Recht schnell nimmt das Innenleben Formen an. Als erste wird die Antriebswelle für den Allradantrieb montiert. Danach folgen die zwei Differentiale und deren Gehäuse. Auch der Motor ist hier schon verbaut.

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Auf die Differentialgehäuse werden dann die Dämpferbrücken aufgesetzt und auch die Dämpfer montiert. Im Bild ist die Vorderachse zu sehen, an die auch die Lenkung montiert wird. Vorder- und Hinterachse sind sehr ähnlich aufgebaut, sodass auch die Montage auch hier ohne größere Hürden ist.

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Der LRP-Akku hat leider die Steckkontakte für das Kabel in der Mitte, was zu Platzproblemen in der Akkuhalterung führt. Abhilfe schafft ein gewinkeltes Akkukabel. Dazu trennt man, wie im Bild zu sehen, einen Teil der Seitenwandung der Goldkontakte heraus und kann so das Kabel im rechten Winkel anlöten.

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So ensteht recht fix ein Akkukabel nach Maß. Dabei rüsten wir den Akkuanschluss gleich auf einen XT60 Stecker um. Dieser verträgt bis zu 60 Ampere, sitzt bombenfest und ist sicherer als der übliche Tamiya-Stecker.

Hier kann man die verbauten rechtwinklingen Kabel sehen. Die Lötstellen wurden mit Schrumpfschlauch gesichert:

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Da LiPo-Akkus beschädigt werden können, wenn sie zu tief entladen werden, muss deren Spannung überwacht werden. Moderne Regler leisten dies mittlerweile. Unser etwas älterer Regler besitzt dieses Feature leider nicht. Mit einem LiPo-Warner, der an den Balancer-Anschluss des Akkus angeschlossen wird, überwachen wir den Akku. Wird die Spannung zu niedrig, ertönt ein unüberhörbarer Warnton und der Akku muss wieder ans Ladegerät.

Mittlerweile ist auch der Empfänger montiert sowie alle Verkabelungen im Auto. Die Kabel werden fürs erste mit einem Kabelbinder gesichert, damit bei der Probefahrt nichts schleift.

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Nun noch schnell die Reifen montiert, der lebenswichtige Frontrammer aufgeschraubt und die Halterungen für die Karosserie angesetzt, und das Chassis ist fast fertig. Die Bau hat etwa drei sehr gemütliche Abende im Eigenbaukombinat gedauert.

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Ein Artikel über das Lackieren und Montieren der Karosserie wird folgen, sobald sie den langen Weg aus Hong Kong bewältigt hat. Dann passen wir auch den Frontrammer und die Karosseriehalter an und räumen den Kabelsalat noch ein wenig auf.